Einzug ins Deutschlandfinale!

World Robot Olympiad- Erfolg für Jona Stehle & Tobias Hentschel aus der Klasse 5d
Tobias und Jona haben sich in diesem Schuljahr für das Deutschlandfinale der World Robot Olympiad qualifiziert. Unterstützt werden die beiden Fünftklässler unter anderem von Tobias‘ Vater Hartmut John. Beide Nachwuchstalente haben bereits in der Vergangenheit Finalerfahrung gesammelt. Vor dem Event in Trier geben Jona und Tobias einen Einblick in ihre Arbeit.
Seit wann interessiert ihr euch für Robotik?
Tobias: Angefangen hat es schon in der zweiten oder dritten Klasse. Seitdem sind wir dabei und beschäftigen uns regelmäßig mit Robotern.
Und ihr seid von Anfang an ein Team?
Jona: Wir arbeiten seit der dritten Klasse in der Grundschul-Roboter-AG zusammen. Auch wenn es für uns keine offizielle AG mehr gibt, wollten wir mit der WRO weitermachen. Zwei Freunde von uns sind auch noch dabei, denen drücken wir natürlich fest die Daumen!
Ihr nehmt an der World Robot Olympiad teil. Was ist das genau?
Tobias: Das ist ein Wettbewerb, bei dem man eigene Roboter baut und programmiert. Diese müssen bestimmte Aufgaben lösen. Je besser und schneller das klappt, desto mehr Punkte bekommt man. Es gibt verschiedene Kategorien und Altersklassen mit unterschiedlich schwierigen Aufgaben, z.B. Elementary, Junior und Senior.
Was muss euer Roboter konkret können?
Jona: In der Saisonaufgabe geht es zum Beispiel darum, Objekte zu erkennen, zu greifen und an die richtige Stelle zu bringen. Alle Teams haben die gleichen Aufgaben. Zusätzlich gibt es seit letztem Jahr noch eine Tagesaufgabe, bei der man spontan umbauen und neu programmieren muss.
Wie bereitet ihr euch darauf vor?
Tobias: Die Aufgaben werden einige Wochen vorher veröffentlicht. Dann bauen und programmieren wir zu Hause und testen viel. So versuchen wir, unseren Roboter immer weiter zu verbessern.
Habt ihr feste Aufgaben im Team?
Tobias: Eigentlich machen wir alles gemeinsam. Es gibt aber verschiedene technische Herausforderungen, zum Beispiel beim Greifen von Objekten. Dafür haben wir unterschiedliche Lösungen entwickelt, damit der Roboter flexibel reagieren bzw. greifen kann.
Was war denn beim Wettbewerb in Leonberg der schönste Moment?
Jona: In Leonberg sind wir mit einem Punktevorsprung an den Start gegangen. Als klar war, dass uns auch dort niemand mehr einholen kann, war das ein richtig tolles Gefühl.
Was sind eure Ziele für das Deutschlandfinale in Trier?
Tobias: Wir wollen uns beim Deutschlandfinale weiter verbessern, vor allem bei der Farberkennung. Wenn alles richtig gut läuft, können wir uns vielleicht sogar für ein internationales Finale qualifizieren, z.B. das Europa- oder das Weltfinale.
Die Fragen stellte Nina Hamberger.


