Beratungslehrerin

Beratungslehrerinnen am Gymnasium Balingen

 

Wie man uns erreichen kann:

 

Seniz Krefft (Beratungslehrerin am Gymnasium Balingen)
Email: Seniz.Krefft@gymnasium-balingen.de

Sandra Koch (Beratungslehrerin am Gymnasium Balingen und dem Progymnasium Rosenfeld)
Email: Sandra.Koch@gymnasium-balingen.de

Telefon:07433/260250 (Sekretariat Gymnasium Balingen)


Unsere Beratungsbereiche

 

Schullaufbahnberatung


Grundschule -> weiterführende Schule
Orientierung (Klasse 5 und 6)
Klasse 10 und dann?
Versetzung, etc.

 

Leistung und Lernen

 

Unterstützung bei Problemen rund ums Lernen, LRS, Ängste, Motivation, Begabung, Lernorganisation, Nachteilsausgleich, etc.

 

Persönlich-soziale Probleme

 

Beratung von Eltern und Schülerinnen/Schülern bei Fragen zur Bewältigung des Schulalltags

 

-> Enge Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit

 

Grundsätze unserer Arbeit

  • Vertraulichkeit und Schweigepflicht
  • Persönliche Gespräche
  • Freiwilligkeit

Chronisch Kranke

Ansprechpartner:

  • Stellvertretende Schulleiterin SD'in Jutta Heinle
  • StR'in Arja Baindner

Weiterführende Informationen

Artikel: Pilotprojekt: Regierungspräsidium Tübingen bildet 46 Gymnasiallehrer weiter (Zollernalbkurier, 27.6.2014)

Elternarbeit

Ansprechpartnerin: Frau OSR’in Alexandra Huber-Rudolf

Beschreibung und Überblick der Elternarbeit am Gymnasium Balingen

Prävention

Sozialcurriculum

  • Stärkung der Persönlichkeit: Wissen um Stärken und Schwächen (Leitbild)
  • Verantwortung übernehmen und sich ins Schulleben einbringen
  • Die eigene Rolle innerhalb der Klasse finden
  • Entwicklung der Klassengemeinschaft

Maßnahmen

  • Klassenlehrerstunde mit eigenem Curriculum („Auszüge aus den Curricula Kl. 5-10“)
  • Klassenrat: Entwicklung von Teamfähigkeit, Konfliktkompetenz, Empathie und Sozialkompetenz
  • Wahl des Klassensprechers
  • Erlebnispädagogik (5 und 8): Donautage (5), erlebnispädagogische Module (8) mit externen Experten (Erlebnispädagogik)
  • Schullandheim mit erlebnispädagogischen Elementen (Schullandheim)
  • Pausenaufsicht durch Schüler (Klasse 10)
  • Lotsendienste durch Schüler
  • Persönlichkeitsbildung („Persönlichkeitsentwicklung am Gymnasium Balingen“)
  • Lions Quest (Sozialtraining und andere Module)
  • Suchtprävention
  • Programm „Gewaltprävention Klasse 5 – 8“: Aufklärung über Gefahren der neuen Medien in unterschiedlichen Modulen durch die Polizei
  • Stärkung der SMV ( Beteiligung am Schulleben; 2 SMV-Tage im SJ; jour fixe mit Schulleitung)
  • Stärkung des Einzelnen durch das Balinger Profil:
    • Verantwortung innerhalb der Klassengemeinschaft
    • Verantwortung innerhalb der Schule (Mentoren), z.B. Streitschlichterausbildung 
    • Verantwortung innerhalb der Gemeinde (Sozialpraktikum und erste Kontakte im Berufsleben – BOGY)
    • Verantwortung für die Umwelt (Müllsammelaktion Kl. 5)
    • Verantwortung für Berufs- und Lebensplanung ( Bogy+16 Std Modul „Lebensplanung“)
    • Interkulturelle Kompetenz (Schüleraustausch, E-Partnerschaft, Sprachen-AGs)
  • Talentförderung
  • Verkehrserziehung

Institutionalisierte Maßnahmen bei Konflikten

Material

Jugendamt

Externer Link zum Kreisjugendamt

Die Nummer gegen Kummer

Link zu Die Nummer gegen Kummer

Oberstufenberater

Die Oberstufenberater stehen allen Schülern und auch Eltern bei Fragen rund um das Kurssystem und das Abitur zur Verfügung. Sie begleiten und beraten die Schüler ab der Kurswahl in Klasse 10 bis zum Abitur.

Am Gymnasium Balingen gibt es zwei Oberstufenberater:

 

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SD'in Michaela Mühlebach-Westfal
michaela.muehlebach@gymbal.bl.schule-bw.de

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SR Jochen Maier
jochen.maier@gymbal.bl.schule-bw.de

 

Beratungstermine können per Email mit den Oberstufenberatern vereinbart werden. Die Besprechungen finden im Raum C 0.2 statt. 

 

Aufgaben der Oberstufenberatung

  • Information der Schüler ab Klasse 10 zum Kurssystem und zum Abitur
  • Information der Eltern zum Kurssystem und Abitur
  • Durchführung der Probe- und Kurswahlen in Klasse 10
  • Begleitung und Beratung sowie Verwaltung der Schüler der Oberstufe in Leistungsfragen, Kursbelegungen und Prüfungsangelegenheiten
  • Organisation der Oberstufenstundenpläne und der Kurseinteilung
  • Erstellung der Klausurpläne
  • Unterstützung der Schulleitung in der Organisation der Kursstufe und des Abiturs
  • Zeugnisangelegenheiten in Kursstufe 1 und 2, soweit sie nicht einzelne Fachnoten betreffen
  • Organisation der Prüfungsfachwahlen

Schulpsychologische Beratungsstelle

Schulpsychologische Beratungsstelle beim Staatlichen Schulamt Allbstadt

Weitere Links zum Thema "Fördern und Beraten"

Schulsanitäter

Schulsanitätsdienst – Mehr als eine Arbeitsgruppe!

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Auch an Schulen passieren Unfälle – und zwar mehr als eine Million pro Jahr.

Wir haben deshalb das Projekt Schulsanitätsdienst ins Leben gerufen, welches dazu beiträgt, die Sicherheit an unserer Schule zu erhöhen.



Was ist Schulsanitätsdienst?


Der Schulsanitätsdienst ist eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern, die zu Schulsanitätern ausgebildet werden, um bei schulischen Veranstaltungen und in den Pausen Erste Hilfe zu leisten.

Und wenn ein/e Schulsanitäter/in etwas falsch macht?


Wer nach den Vorgaben der ersten Hilfe agiert, kann nichts falsch machen.

Grundsätzlich gilt aber:
Schulsanitäter/innen sind nicht haftbar. Auch wenn sie tatsächlich einen „Fehler” machen sollten, werden sie weder straf- noch zivilrechtlich zur Verantwortung gezogen. Die „erste Hilfe“ dient der Notversorgung von Menschen.

Versichert sind sie zum einen durch die Schule und zusätzlich durch das DRK.



files/gym/gym/bilder/Schulinfo/Beratung/schulsanitaetsdienst.jpgZiele des Schulsanitätsdienstes:

 

  • Helfen lernen
  • Helfen können
  • Unfälle vermeiden
  • Selbstbewusstsein stärken
  • Verantwortung übernehmen
  • Soziale Kompetenz entwickeln
  • Persönlichkeit fördern

 

Schulsanitätsdienst am Gymnasium Balingen


Die SchülerInnen werden in der Regel ab Klasse 7 zum Schulsanitäter ausgebildet. Die Ausbildung umfasst einen kompletten Erste Hilfe Kurs und eine Zusatzausbildung für typische Schulunfälle.

An die praktische Ausbildung schließt sich eine einjährige Teilnahme am Schulsanitätsdienst (SSD) an.
Die SchülerInnen können ihre Mitarbeit am SSD als Mentorentätigkeit für das Balinger Profil anrechnen lassen.

Anmeldung zum Schulsanitätsdienst

Im zweiten Schulhalbjahr findet eine Informationsveranstaltung in einer großen Pause statt. Die Einladung erfolgt über den Ticker. Bei dieser Veranstaltung können sich interessierte Schülerinnen und Schüler für den SSD anmelden.

Zu Beginn des neuen Schuljahres wird ein Erste Hilfe Kurs angeboten. Nach absolviertem Kurs werden die Schüler für den SSD eingeteilt.

 

Ansprechpartner: Frau Mühlebach-Westfal und Herr Pflüger

SMV-Lehrer

SR Jörg Sommer, Verbindungslehrer.
Tel. 07433/26025-0
Joerg.Sommer@gymbal.bl.schule-bw.de

 

SR'in Arja Baindner, Verbindungslehrerin.
Tel. 07433/26025-0
Arja.Baindner@gymnasium-balingen.de

Aufgabenbeschreibung: Verbindungslehrer/in1

  • sollen von allen am Schulleben Beteiligten tatkräftig unterstützt werden; insbesondere obliegt diese Aufgabe der Schulleitung und dem gesamten Lehrerkollegium.
  • erhalten in Absprache mit der Schulleitung einen Deputatsnachlass; ihre Tätigkeit ist Dienst.
  • können in Fragen der SMV direkt mit den SMV-Beauftragten des Oberschulamtes Kontakt aufnehmen.
  • werden vom Schülerrat gewählt.
  • informieren den Schülerrat über die Wahl (Wahlverfahren) und die Aufgaben des Verbindungslehrers.
  • beraten die SMV und unterstützen sie bei der Erfüllung ihrer Aufgaben.
  • wirken bei der Erarbeitung einer SMV-Satzung mit.
  • beraten und informieren die Schüler bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben in rechtlichen Fragen (z.B. Schulgesetz, SMV-Verordnung, Notenverordnung, Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen).
  • können an allen Veranstaltungen und Sitzungen der SMV teilnehmen.
  • helfen, falls nötig, bei der Vorbereitung von Schülerratssitzungen und nehmen an ihnen beratend teil.
  • sind bei alle Veranstaltungen der SMV rechtzeitig zu unterrichten.
  • unterstützen die SMV bei der Planung, Genehmigung und Organisation von Veranstaltungen (auch bei versicherungsrechtlichen Fragen, der GEMA, des Jugendschutzes, der Finanzierung und Kassenführung).
  • helfen, die Aufsicht bei SMV-Veranstaltungen zu regeln.
  • bereiten die Schülersprecher, Klassensprecher und den Schülerrat auf seine Aufgaben vor und führen in Absprache mit den Klassenlehrern notwendige „Verhaltenstrainings“ durch.
  • fördern den Kontakt zwischen Schülern, Lehrern, Schulleitung und Eltern.
  • beraten auch einzelne Schüler bei persönlichen Problemen im schulischen oder im privaten Bereich, ggf. gemeinsam mit dem Beratungslehrer, dem Oberstufenberater oder dem Drogenbeauftragten.
  • vermitteln in Konfliktfällen; sie informieren sich gründlich über die Vorgänge bei allen Beteiligten und erläutern ihre Rolle. Sie werben um gegenseitiges Verständnis und sind keine Richter, die versuchen die Schuldfrage zu klären. Sie sind Berater und Vermittler, die versuchen Möglichkeiten zu schaffen, damit die Beteiligten den Konflikt selber regeln können. Gemeinsam mit Schülern und Kollegen erarbeiten sie Lösungsmöglichkeiten, die auf der Basis partnerschaftlicher Kooperation und Kompromissbereitschaft aufbauen.
  • besitzen keine Weisungsbefugnis. Sie sind nicht Interessenvertreter der SMV, der Lehrerschaft oder der Schulleitung. Der Bildungs- und Erziehungsauftrag verpflichtet sie ebenso wie die Loyalitätspflicht gegenüber der Schulleitung

Daraus ergeben sich folgende Eigenschaften, Fähigkeiten und Verhaltensweisen des/der  Verbindungslehrers/lehrerin:1

  • Die Bereitschaft, Konflikte auszuhalten und durchzustehen, sei mit Schülern/innen, Kollegen/innen oder der Schulleitung. Dabei ist es besonders wichtig, bei Konflikten zwischen den genannten Parteien die notwendige Neutralität und Sachlichkeit zu bewahren.
  • Daraus ergibt sich auch die notwendige Flexibilität und Kompromissbereitschaft. Flexibilität betrifft auch die zusätzlichen „Einsatzzeiten“ außerhalb der normalen Unterrichtszeit.
  • Kompromissbereitschaft zeigen und vor allem auch vermitteln. Dabei ist es besonders wichtig auf einen Ausgleich bedacht zu sein.
  • In diesem Zusammenhang steht auch noch einmal der Grundsatz, dass weder die Interessen der Schüler, der Lehrer noch der Schulleitung einseitig vertreten werden dürfen.
  • Die Auseinandersetzung mit Gesetzestexten zur SMV sowie die Fähigkeit diese dem Kollegium und den Schülern  unterbreiten und verständlich darlegen zu können.
  • Die Fähigkeit sich auch mit individuellen Problemfällen der Schüler/innen auseinanderzusetzen und hierbei falls notwendig, die Schweigepflicht einzuhalten z.B. Drogenfälle, Essstörungen, Missbrauchsfälle.
  • Darauf zu achten, dass sie SMV-Arbeit an der Schule kontinuierlich weitergeführt wird.
  • Organisationstalent besitzen. Dies bezieht sich vor allem auf die verschiedenen Veranstaltungen der SMV.
  • Die Bereitschaft zur Eigeninitiative.

Termine und Sitzungen

  • regelmäßiges Treffen mit den Schülersprechern und weiteren Vertretern der SMV (1 mal in der Woche / 1 Stunde)
  • Sitzungen mit der Schulleitung nach Absprache („Runder Tisch“)
  • Außerplanmäßige Sitzungen (z.B. „Talentförderung“)
  • SMV – Tag (2 mal im Schuljahr)

 Organisation und Aufsicht von Veranstaltungen und Aktionen, z.B.:

  • Unterstufenveranstaltungen (Halloween – Party, Faschingsparty)
  • Casino-Nacht
  • Kulturnacht
  • Rock im Hof
  • Schülermentorenkonzert
  • Nikolaus- und Rosenaktion
  • Verschiedene Umfragen

[1] Beruht in Teilen auf dem Leitfaden der Schülermitverantwortung Baden-Württemberg (http://www.smv.bw.schule.de/smv-texte/Verbindungslehrer.pdf)

 

Schulsozialarbeit

Kontakt:

Frau Annika Fischer (B.A.) und Frau Katharina Käfer (M.A.)
Gymnasium Balingen

Tel: 07433 26025-136

Kontakt: Lehrerzimmer oder Raum C 2.1

E-Mail-Adressen:
annika.fischer@gymnasium-balingen.de
katharina.kaefer@gymnasium-balingen.de


Schulsozialarbeit versteht sich als präventive, sozialpädagogische Hilfe und Unterstützung für SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen. In unsere Arbeit beziehen wir das gesamte Lebensumfeld der SchülerInnen und ihrer Familien mit ein. Schulsozialarbeit ist ein freiwilliges Angebot an Schülerinnen und Schüler, Lehrer/innen und Eltern.

Ziele:

  • an den Stärken der Schüler-/innen ansetzen und sie in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung unterstützen und fördern
  • ihre sozialen Kompetenzen erweitern 
  • mit Konflikten konstruktiv umgehen lernen 
  • das Lern- und Bildungsklima in der Schule verbessern helfen
  • Schule gemeinsam als positiven Lebensraum gestalten

Angebote für SchülerInnen:

  • Hilfe und Unterstützung bei Schwierigkeiten und Konflikten im Schulalltag
  • Vermittlung bei Problemen im sozialen Umfeld
  • Krisenintervention
  • Unterstützung bei der Berufsorientierung
  • Kontakt zu Beratungsstellen
  • Angebote zum Erwerb sozialer Kompetenzen: Klassenrat, soziales Lernen, kooperative Spiele, Streitschlichterausbildung
  • Projekte, wie z.B. Theater-gruppe, Niedrigseilgarten oder Schülercafé
  • Geschlechtsspezifische Gruppenangebote

Angebote für LehrerInnen:

  • Ansprechpartner bei Schwierigkeiten mit SchülerInnen
  • Entlastung in Konfliktsituationen
  • fachliche Unterstützung
  • Unterstützung beim Kontakt zu sozialen Hilfeeinrichtungen
  • Themenspezifische Klassenprojekte

Angebote für Eltern:

  • Informationen und Beratung bei Erziehungsfragen
  • Unterstützung bei Problemen in der Schule
  • Vermittlung von Kontakten zu sozialen Hilfeeinrichtungen
  • Veranstaltungen zu aktuellen Erziehungsthemen

Wir kooperieren bei Bedarf mit:

  • dem Jugendamt
  • unterschiedlichen Beratungs- und Hilfeeinrichtungen
  • den Einrichtungen der Jugendarbeit in der Stadt Balingen
  • Vereinen/Verbänden

Streitschlichter

Mediation in der Schule - Schüler/innen als Streitschlichter

Mediation als Konfliktlösungsmodell zwischen strittigen Parteien hat eine lange interkulturelle Tradition. Warum soll es solche "Konfliktlotsen" nicht auch in der Schule geben? Dieses Programm soll dazu beitragen, das Klima an der Schule zu verbessern und die Eigenverantwortlichkeit der Schülerinnen und Schüler zu stärken.
Natürlich gibt es viele Stolpersteine auf dem Weg bis an einer Schule Konflikte mit Hilfe von Streitschlichtern gelöst werden. Vieles muss bedacht werden. Aber die Idee ist faszinierend und sie ist es wert, ernsthaft bedacht zu werden.

Es geht darum, dass Schüler lernen, die Lösungen ihrer Konflikte selbst in die Hand zu nehmen. sehr oft landet der Streit beim Lehrer oder beim Schulleiter. Im Schulalltag muss denn schnell gehandelt werden. Irgendwo warten z.B.. 30 Schüler auf Unterricht oder eine Besprechung darf nicht versäumt werden. So entsteht eine gewisse Routine im Umgang mit den Konflikten in der Schule. Zurück bleibt häufig aber der Eindruck, dass mehr Zeit nötig gewesen wäre, um in Ruhe zuzuhören, vielleicht um zu erfahren, wie es zum Streit gekommen ist. Selten hat eine Konfliktpartei alle Anteile am Konflikt zu tragen. Unbefriedigende Ergebnisse, die sich aus Regelungen zwischen Tür und Angel ergaben, führten dazu, darüber nachzudenken, wie Schüler mehr Verantwortung erhalten könnten, ihre Konflikte selbst zu lösen.

Ein wirkungsvolles Mittel, Konflikte anders zu regeln, ist die Mediation (Vermittlung)-, Hier helfen unparteiische Dritte (Mediatoren) den Konfliktparteien, eine einvernehmliche Lösung der Probleme zu finden. Dabei sind sie bewusst nicht Schiedsrichter oder Richter, sondern nur Helferinnen und Helfer im Prozess der Lösungsfindung durch die Beteiligten. Sie begleiten beim Finden einer Lösung. Sie schlichten also nicht selbst. Das erledigen die "Streithähne" in eigener Verantwortung. Ziel ist, den Beteiligten zu helfen, eine "Win-win"- Lösung zu erarbeiten.

Das Schüler-Streit-Schlichter-Programm ist ein in anderen (Bundes-) Ländern erfolgreich umgesetztes Modell zur Vermittlung von Formen konstruktiver Konfliktbearbeitung. Es leistet nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur Präventionsarbeit, sondern trägt auch zur Verbesserung des sozialen Klimas an der Schule bei.

Ziele des Streitschlichterprogramms an Schulen:

Für Schülerinnen und Schüler:

Ziel sollte es sein, eine möglichst große Anzahl an Schülern und Schülerinnen als Konfliktlotsen auszubilden, um eine positive Streitkultur an der Schule zu fördern, einen gewaltfreien Umgang miteinander aufzubauen und ein angenehmes Schulklima für alle zu schaffen. Schülerinnen und Schüler ohne Ausbildung können sich vom Angebot der Konfliktlotsen überzeugen und es im Streitfall wahrnehmen. Gewalt und Spannungen werden so abgebaut und langfristig wird die Einsicht gewonnen, konstruktiven Umgang mit Konflikten zu erlernen.

Für Lehrkräfte

Bereitschaft zur Mithilfe, um das Projekt an der Schule zu verwirklichen 
Engagement zur Konfliktbewältigung im Unterricht
Für die Schule ein Konzept zur Gewaltreduzierung bis hin zur Gewaltvermeidung zu erarbeiten.

Für Eltern

Eltern sind meist froh, dass ihr Kind in der Schule neben dem Sachwissen auch ein Instrument kennen lernt, durch das ein besseres Zusammenleben möglich wird.

Ansprechpartner: Frau SR'in Kruskop

Aktuell

Streitschlichterausbildung 2014 am Gymnasium Balingen

In diesem Schuljahr wurden am Gymnasium Balingen erneut 20 Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 8 zu Streitschlichtern ausgebildet. In 30 Stunden freiwilliger Arbeit lernten sie, begleitet von den zwei Ausbildungslehrerinnen Frau Kruskop und Frau Giertz, in Rollenspielen Konfliktsituationen besser zu verstehen. So sind sie nun Experten für Wahrnehmung und Kommunikation geworden und können zukünftig bei Streitigkeiten zwischen Schülern den Kontrahenten helfen, eine Lösung in ihrem Streit zu finden. Die Urkunden erhielten Jakob Gunst, Janis Kill-inger (7a), Leonie Kühn, Laura Vötsch (7c), Eric Blepp, Kevin Fuchs, Simon Hauser, Mohammed-Zeyd Kablan, Michael Miller, Mona Ogrzey (7d), Nick Bitzer, Matthias Bücken, Pascal Haug, David Scherle (7f), Lena Belser, Larissa Nagel, Jana Widmann (8b), Ann-Kathrin Koch, Pauline Menge und Ann - Sofie Scher (8c).

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Suchtprävention

1. Begründung und Verständnis schulischer Suchtprävention 

Suchtprävention an der Schule ist Folge des erzieherischen Auftrags der Schule. Sie ergibt sich aus der speziellen Perspektive, in der Jugendliche hier in den Blick kommen und wird in einem sehr umfassenden Sinn definiert.

Siehe die Verwaltungsvorschrift zur Suchtprävention in der Schule vom 13. November 2000, Abs. I ; Az.: 41-6610/1/363). [Unterteilungen und Hervorhebungen vom Verf.]

Dort heißt es grundsätzlich zum Erziehungsauftrag: 

  • „Lebensprobleme sind für junge Menschen heute oft bedeutsamer als Lernprobleme“
  • „weshalb Erziehung im Sinne einer Lebenshilfe zunehmend an Bedeutung gewinnt.“
  • „Während der Schulzeit durchlaufen Kinder und Jugendliche Entwicklungsphasen, die nicht selten mit Krisen verknüpft sind.“
  • „Ein festes persönliches Wertegefüge ist bedeutsam für die Ausbildung der eigenen Identität und die seelische Stabilität.“
  • „Die Schule hat daher neben der Wissensvermittlung eine wichtige erzieherische Aufgabe, die das Eingehen auf persönliche Sorgen und Nöte erforderlich macht.“

Zum Verständnis von Suchtprävention heißt es:

  • „Suchtprävention muss deshalb mehr sein als eine Vermittlung bestimmter kognitiver Inhalte. Aufklärung, Information und Bewusstmachung können nur die Basis liefern für den Aufbau von lebensbejahenden Einstellungen und Verhaltensweisen.“
  • „Diesen emotionalen Zugang zu allem Schönen und Erstrebenswerten dieser Welt Schülerinnen und Schülern zu vermitteln ..... dies ist der eigentliche Kern einer gelungenen suchtvorbeugenden Erziehung“
  • „Sinnvolle Freizeitbeschäftigungen in Kunst und Musik, Sport und Spiel, unsere natürliche Umwelt, soziale und gesellschaftliche Aufgaben, um einige Beispiele zu nennen, bieten vielfältige Möglichkeiten, innere Festigkeit und persönliche Stabilität zu erlangen.“

Zusammengefasst bedeutet dies 

  • „Suchtvorbeugung ist jede Erziehung, die darauf ausgerichtet ist, lebensbejahende, selbstbewusste, selbstständige und belastbare junge Menschen heranzubilden und ihnen über positive Grundeinstellungen den Weg in die Zukunft zu bahnen.“
  • „Suchtvorbeugung ist somit eine Aufgabe für jede Lehrerin und jeden Lehrer.“

Verstärkt wird diese Sichtweise durch die neuen Bildungspläne. Diese zielen auf die Entwicklung von fachlichen, personalen, sozialen und methodischen Kompetenzen. „Schulentwicklung hat damit eine präventive Komponente.“ 

(Martin Wägele, Informationsdienst zur Suchtprävention, Ausgabe 16, S. 27) 

Zu Suchtprävention und Kompetenzerwerb siehe die Auflistung der zu fördernden Kompetenzen in: Informationsdienst zur Suchtprävention Nr.20, 2.überarbeitete Auflage, Stuttgart 2009, S. 46

Suchtprävention geschieht in allen Bereichen schulischen Lebens.
Sie ist Aufgabe aller Lehrerinnen und Lehrer.

2. Suchtprävention am Gymnasium Balingen

2.1. Grundsätzliches

Den ganzheitlichen Ansatz schulischer Suchtprävention ergänzen wir am Gymnasium Balingen durch ein spezielles Schulcurriculum „Suchtprävention“. 

Dabei halten wir daran fest: Erstrangige Aufgabe der Schule ist die Primärprävention bzw. die universelle Prävention.

„Primärprävention bedeutet eine frühzeitige, langfristige und kontinuierliche Vorbeugung. Konzepte der Primärprävention beziehen sich nicht nur auf Drogen im engeren Sinne, sondern zielen auf eine Veränderung aller ausweichenden Verhaltensweisen, die mangelnde Lebensqualität ersetzen sollen. Primärprävention setzt sich zum Ziel, suchtfördernde Strukturen in der Umwelt und bei bestimmten Zielgruppen aufzudecken und zu verändern, so dass Menschen ihren Alltag ohne Missbrauch von Suchtmitteln sinnvoll (er)leben können.“

„universelle Prävention: Sie richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler. Sie will Schutzfaktoren stärken, z.B. durch strukturierte Präventionsprogramme, wie Lebenskompetenzprogramme. Die Einübung des Widerstandes gegen Gruppendruck und das Neinsagen in Risikosituationen gehört hierzu, ebenso der Erwerb von Wissen über Suchtmittel und die Konsequenzen ihres Gebrauchs.“

Zur Abgrenzung und Unterscheidung: 

Sekundärprävention bzw. selektive Prävention 

Sie „richtet ihre Aufmerksamkeit auf gefährdete Risikopersonen und -gruppen.“ Sie ist nur insoweit Aufgabe der Schule, als die Schule hier durch frühzeitiges Erkennen vermittelnd tätig wird, an Beratungsstellen verweist bzw. solche und/oder die Polizei einschaltet.

Tertiärprävention bzw. indizierte Prävention 

Sie „richtet ihr Hauptaugenmerk auf die Reduzierung der Rückfallquote“ und ist nicht Aufgabe der Schule.

Alle Zitate aus: Informationsdienst zur Suchtprävention Nr.20, 2.überarbeitete Aufl., Stuttgart 2009, S. 40

Suchtprävention muss unserer Auffassung nach also stets beide Aspekte im Auge behalten:

Kinder und Jugendliche stärken

Wir wollen an unserer Schule jene Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen herausbilden und stärken, die sie vor einer Suchtgefahr schützen.

Dies geschieht neben notwendiger Sachinformation durch eine entsprechende Persönlichkeitsentwicklung, förderliche Rahmenbedingungen und ein entsprechendes Erziehungsverhalten.
Gefahren vermeiden

Ebenso wollen wir Situationen und Bedingungen vermeiden, die suchtfördernd wirken. In diesem Sinne wollen wir stets überprüfen: Unser Lern – und Schulklima, unser Erziehungsverhalten aber auch die Gestaltung unserer schulischen Räume und des schulischen Umfelds.

2.2. Praktische Umsetzung 

Zahlreiche Einzelelemente aus anderen Teilgebieten unseres Schulcurriculums unterstützen auch die speziellen Ziele des curriculums „Suchtprävention“. Sie werden deshalb hier ebenfalls aufgeführt.

2.2.1. Unspezifische Elemente des Curriculums „Suchtprävention“

Lions-Quenst-Programm „Erwachsenen werden“. Ein Programm, das theoretisch in der 5.-10. Jahrgangsstufe zur Suchtprävention, Gewaltprävention und zur Sozialkompetenzförderung eingesetzt werden kann. Bei uns wird es in den Klassen 5—7 eingesetzt und setzt einen wesentlichen Schwerpunkt im Sinne einer ganzheitlichen Primärprävention.
Erlebnispädagogische Tage in Klasse 5
Mentorenprogramm
Streitschlichter
Sozialpraktikum
Alle zusätzlichen sportlichen Aktivitäten unserer Schule, wie z.B. „Jugend trainiert für Olympia“ (insofern dabei auf die Förderung sozialer und personaler Kompetenzen geachtet wird)
Alle Austauschprogramme, insofern sie die personale und soziale Kompetenz fördern.
Talentförderung (z.B. Kreativtage, Kulturnacht, AGs, Wettbewerbe)

2.2.2. Spezifische Elemente

Fachunterricht in Biologie und Religion (Klassen 7 und 10; in gegenseitiger Absprache) vermittelt Sachkenntnisse zu Suchtmitteln und Abhängigkeit, Suchtursachen und Hilfsangebote für Suchtgefährdete und Süchtige
Mädchen SUCHT Junge“ – ein Programm in Kooperation mit der Realschule Balingen auf der Klassenstufe 7.
Gefahren des Alkohols- und Drogenkonsum im Zusammenhang mit der Verkehrserziehung in den Klassen 9,11,13
Unregelmäßige Informationen durch Fachkräfte der Polizei in einzelnen Klassen und auf Elternabenden zu den Themen „Gefahren durch Drogen – und Mediensucht“
Unregelmäßige Elternabende zu spezifischen Themen durch Fachkräfte von außerhalb

(i.A. R.Hiessl, April 2010 )